10 Blume in trockenem Boden

Warum so viele Neujahrsvorsätze schnell an Wirkung verlieren…

… und von der Kunst wirksamer Ziele

Silvester naht und vielleicht hat sich der ein oder andere schon mit seinen guten Neujahrsvorsätzen für 2020 auseinandergesetzt. Oder bist Du einer von denen, der sagt „Ach, das hält ja eh immer nur kurz an, dann kann ich es auch gleich sein lassen“? Damit würdest Du nicht alleine dastehen. Gut sichtbar ist das Phänomen der Neujahrsvorsätze ja z.B. jedes Jahr in Fitness-, Yoga-Studios oder ähnlichem: im Januar sind alle Stunden gerammelt voll, schon im Februar lässt der Effekt nach und im März spätestens ist alles wieder auf Normalmaß. Aber woran liegt das? Schließlich sind einem seine Neujahrsvorsätze ja definitiv ein Anliegen – sonst würde man sie sich ja nicht auferlegen, oder? Und sich (echte) Ziele zu setzen, ist nachweislich das machtvollste Mittel für die Selbstmotivation, aber auch Priorisierung. Wer Ziele hat, der weiß, warum er jeden Tag aufsteht, der ist motiviert und hat Energie. Ziele geben Kraft und vermeiden, dass man sich von anderen fremdbestimmen lässt. Wer Ziele hat, weiß genau, was er will und was er nicht will, der kann priorisieren und steckt seine Energie, in die ihm wirklich wichtigen Themen. Daher sollte man jederzeit Ziele (über alle Lebensbereiche) vor Augen haben, sie regelmäßig überprüfen und anpassen und erreichte Ziele feiern und gegen neue austauschen. Die gute alte Tradition, Ende des Jahres ein Jahresresümee zu ziehen und sich Ziele für das neue Jahr zu stecken ist damit ein sehr wertvoller und sinnvoller Brauch.

Um nun aufzudecken, warum so viele Neujahresvorsätze trotzdem am Ende nicht zum Ziel führen, schauen wir uns einfach mal an, wie ein wirksames Ziel aussehen muss – dann kannst Du ganz für Dich allein einmal prüfen, worin in Deinem Fall möglicherweise der Unterschied besteht.

Faktoren eines echten Ziels:

  1. Die Entscheidung, dass Du das Ziel wirklich erreichen willst, ist gefällt, und zwar von Dir selbst (nicht von außen aufoktroyiert oder beeinflusst). Überprüfe hierfür auch, ob es zu Deinen Werten und Bedürfnissen passt.
  2. Das Ziel ist machbar, d.h. Mittel und Ressourcen stehen zur Verfügung oder sind in absehbarer Zeit erreichbar. Wichtig: ein Ziel muss aus eigener Kraft unabhängig von anderen erreichbar sein. Du kannst nur Dein eigenes Verhalten beeinflussen, nicht das der anderen.
  3. Das Ziel ist attraktiv, d.h. Du bist bereit, alles Notwendige zu tun, um das Ziel zu erreichen, kontrollierst immer wieder, wo Du stehst und steuerst nach, wo notwendig. An dieser Stelle ist es relevant, zu prüfen, ob die Zielerreichung auch negative Konsequenzen haben kann bzw. welche positiven Effekte das alte Verhalten hatte, was mit Zielerreichung wegfallen würde. Häufig stecken dieser Art Hemmnisse dahinter, wenn Ziele nicht konsequent verfolgt werden. Damit geht es wieder zu Punkt 1: Will ich es wirklich?
  4. Das Ziel ist konkret in allen Dimensionen (was, wo, wie, mit wem, etc.) formuliert und mit einer Zeitangabe bestückt (Achtung: realistisch und mit Puffer, sonst setzt es nur unter Druck und demotivert!). Zeitangaben können dabei ganz konkrete Daten sein oder wage wie „spätestens bis zum …“ , aber auch wiederkehrende Angaben wie „monatlich“ oder gar Erinnerungen wie „seit Mai 2019…“.
  5. Das Ziel ist messbar.
  6. Das Ziel ist in der Gegenwart und positiv formuliert und mit vielen Sinneseindrücken versehen, sodass Du Dich reinversetzen kannst, als wäre es bereits erreicht. Damit reagiert Dein Körper wie bei der echten Zielerreichung. Ziele in dieser Form sind das machtvollste Instrument der Selbstmotivation und daher eine gängige und erfolgreiche Mentalmethode aus dem Spitzensport. Die motivatorische Kraft wirkt umso stärker, je häufiger Du das Ziel für Dich visualisierst.

Nur, wenn all diese Kriterien zusammentreffen, spricht man von einem echten Ziel, sonst ist das Vorhaben eher den Wünschen und Träumen zuzuordnen – die auch legitim sind. Nur lässt die Wirkung in dem Falle eben meist schnell nach … .

Um ein echtes Ziel nun aber auch erfolgreich zu verfolgen, ist zudem Folgendes wichtig:

  • Mache Dein Ziel offiziell, sprich darüber. Das hilft dranzubleiben. Suche Dir Unterstützer, ohne Dich aber von ihnen abhängig zu machen
  • Definiere konkrete Handlungsschritte und feiere relevante Zwischenschritte
  • Mache Dir schon vor Start bewusst, welche Hindernisse auftreten können und wie Du damit umgehen kannst, damit sie Dich dann nicht auf dem Weg überraschen und vom Weg abbringen
  • Definiere eine Belohnung für die finale Erreichung des Zieles (wobei die Belohnung oft schon in der Zielerreichung selbst ausreichend steckt)
  • Visualisiere die Zielerreichung regelmäßig
  • Passe bei Bedarf das Ziel an neue Gegebenheiten an, sodass es jederzeit realistisch bleibt
  • Feiere die Zielerreichung und setze Dir gleich ein neues Ziel

In diesem Sinne wünsche ich Dir Neujahrsvorsätze in Form echter Ziele, die Du somit auch erreichen wirst!

Und wenn Du dabei einen Sparringspartner brauchst: Ich unterstütze Dich gerne! Für einen erfolgreichen Start voller Motivation ins neue Jahr 2020 – und noch wichtiger: eine konsequente und erfolgreiche Umsetzung Deiner Ziele.


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Entspannt. Ich selbst.

Cornelia Decker Coaching
Inhaberin: Cornelia Decker
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